Was demnächst auf euch zukommt.

Einen schönen Gruß aus der Versenkung, meine Lieben.

Nach dem ich mich vom Schlammspringen auf dem M’era Luna ein wenig erholt habe, kann ich mich hier auch mal wieder zurückmelden, denke ich. Da schaut man mal kurz nicht hin und dann ist der letzte Beitrag schon wieder fast drei Wochen alt. Der letzte eigene Beitrag hier ist auf den Tag genau sogar 11 Wochen her. Irgendwie hatte ich mir die ganze Sache am Anfang ein bisschen aktiver vorgestellt. Ach ja, bevor ich es vergesse: Letzten Samstag sind die SPPerlen ganz klammheimlich ein Jahr alt geworden.

Jedenfalls soll es endlich mal wieder ein bisschen aktiver werden. Es gibt noch ein, zwei oder zweihundert kleine Baustellen, die ich hier noch anpacken muss. Erstmal sollen uns aber nur die inhaltlichen Aspekte interessieren.


Rezensionen

Nach wie vor sollten Rezensionen eigentlich der Hauptschwerpunkt dieses Blogs sein. Die haben allerdings einen kleinen, aber feinen Nachteil. Um Bücher rezensieren zu können, muss man sie erstmal lesen. In der nächsten Zeit habe ich vier Bücher zur Rezension geplant, von denen ich zwei erst noch kaufen muss (eins ist noch nicht einmal erschienen).

  1. Biss zum letzten Akt von Nike Leonhard. Damit ging der Codex Aureus in die mittlerweile 5. Runde. Auch wenn ich noch immer nicht abschließend klären konnte, warum ich das E-Book zwar am PC, nicht aber auf dem Kindle lesen konnte, wird die Rezension dazu im Laufe des morgigen Tages online gehen. Silke ist nämlich echt zum Anbeißen, äh anbeißend, ach ihr wisst schon…
  2. Scream, Run, Die von Tanja Hanika. Noch so ein Buch, das schon viel zu lange auf dem SuB liegt. Die Rezension dazu kommt auf jeden Fall noch im August, weil die Autorin schon seit Mai (!) darauf wartet. Sorry Tanja, aber ich habe dich nicht vergessen. Notiz an mich: Selbstangeforderte Rezensionsexemplare zeitnah lesen.
  3. Schneepoet von Nika Sachs. Moment, was? Ich habe keine Ahnung, wann ich damit angefangen hätte „richtige“ Literatur zu lesen, aber wenn das Buch im September erscheint, wird es auf jeden Fall von mir in der Luft zerrissen rezensiert. Namenlos fand ich überraschend gut und die #Luc-Tweets machen durchaus Lust auf den neuesten Wurf der Autorin.
  4. Sehnsuchtsfluchten von Nika Sachs (Hrsg.) und Julia von Rein-Hrubesch (Hrsg.). Allein schon, weil sich in dieser Anthologie viele BartBroAuthors tummeln, ist sie nicht vor mir sicher. Außerdem sind die beiden Herausgeberinnen (zumindest im Internetz, in Reallife bin ich beiden noch nicht über den Weg gelaufen) super sympathische Persönlichkeiten.

Außerdem stehen noch Bücher von Autoren wie Katrin Ils und Benjamin Spang auf meiner Liste, die ich eigentlich vor Ewigkeiten schon lesen und rezensieren wollte, was ich wahrscheinlich noch vor der FBM nachholen werde.

Sonstige Beiträge

Außerdem werde ich versuchen (Memo: Ich schrieb werde versuchen, nicht werde), monatlich einen Beitrag zu den „heißesten“ Neuerscheinungen zu schreiben, die meinen Weg gekreuzt haben und die auf meiner „lesen und rezensieren, bevor ich das Zeitliche segne“-Liste landen. Mal schauen, vielleicht schließt Marlen sich auch noch an.

LG, Flo


PS: Wer jüngst ein Buch veröffentlicht hat (meinetwegen auch über einen Verlag) oder einen ungefähren Termin dafür im Hinterkopf hat, darf sich gerne jederzeit über die bekannten Kommunikationskanäle an mich wenden (irgendwo steht auch meine Handynummer, ich habe sogar WhatsApp). Außerdem an dieser Stelle der Hinweis an Caroline Summer: JETZT WERD ENDLICH FERTIG, ICH WILL DAS LESEN!

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Seid Fair! Wir sind es wert!

Bitte liebe Leser,
Schreiben ist harte Arbeit. Nicht wenige Schriftsteller hauen sich ganze Nächte um die Ohren, stecken hunderte von Stunden in das Schreiben (und Überarbeiten!) von guten Geschichten, um euch das beste Ergebnis zu bieten, zu dem wir fähig sind. Und was ist euer Dank? Ihr beklaut uns, weil euch all diese Arbeit nichts wert ist?
Ich mache euch einen Vorschlag: Lest diesen Beitrag und schlaft einfach mal eine Nacht darüber, ob ihr weiter E-Books klauen wollt. (Ich weiß, dass es – zum Glück – bei Weitem nicht alle Leser betrifft, aber ich hoffe doch sehr dass sich endlich Mal die richtigen Leute angesprochen fühlen).
Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber E-Book-Piraterie ist echt ein Thema, das mir echt an die Nieren geht.

LG, Florian (Tinte & Schwert)

chickinwhite

Es ist schon viel dazu gesagt worden, aber es beschäftigt mich immer noch:

In letzter Zeit ist wieder vermehrt über Piraterie auf dem E-Book Markt gesprochen worden. Es sind große Portale geschlossen worden, sogar Strafanzeige wurde erstattet; und ich möchte wetten, dass so mancher mit Abmahnungen rechnen muss, was – hoffentlich! – so richtig teuer wird.

Was mir dabei so ungeheuer aufstößt ist die schlichte Tatsache, dass auf allen Kanälen Kommentare von Nutzern dieser Portale auftauchen, die alle dieselbe Botschaft haben:

„Ihr unterhaltet uns! Aber das ist uns nichts wert!“

(Nicht mal soviel wie der schnelle Kaffee für 3,50 € im billigen Pappbecher, den wir morgens mit auf die Hand nehmen.)

Sind wir Autoren nichts wert? Nichts? Aber auch gar nichts?

Ich frage mich: Warum ist das so?

Ursprünglichen Post anzeigen 811 weitere Wörter

Ein letztes Mal #Autorinnenzeit: Ein kurzes Fazit.

Einen ganzen Monat haben wir uns mehr oder weniger intensiv (ja, auch wir haben sowas wie ein Privatleben) damit beschäftigt, Autorinnen in den Vordergrund zu stellen.

Bevor ich im Detail darauf eingehe, möchte ich hier festhalten, dass wir die Welt natürlich nicht perfekt gemacht haben und es (berechtigte) Kritik an der Aktion gab. Von meinem Standpunkt aus nehme ich mit, dass in meinem Bücherregal immer noch Männer dominieren, ich diesen Umstand ohne eine derartige Aktion aber gar nicht bemerkt hätte.

Was wir geleistet haben:

Wie es sich für eine ordentliche Übersicht gehört, gibt es noch einmal ganz kurz alle Artikel verlinkt:

Das ist leider nur ein Bruchteil von dem, was wir uns vorgenommen hatten (und doch sind 11 Artikel in einem Monat doch ziemlich gut). Das lag zum Teil auch daran, dass wir wie bereits erwähnt, auch ein Privatleben inklusive Arbeit, Familie und Studium haben und nebenbei (die Eine mehr, der Andere etwas weniger) daran arbeiten, unsere Karrieren als Profi-Schriftsteller voranzutreiben. Ich erlaube mir an dieser Stelle noch einmal darauf hinzuweisen, dass Marlen heute offiziell ihre Fantasy-Buchreihe fortgesetzt hat (es ist immerhin immernoch #Autorinnenzeit).

Was wir daraus mitnehmen.

Der Sinn der Aktion war es, Autorinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen hervorzuheben, da sie in der Literatur schon immer hinten anstanden (es gab einige Ausnahmen, aber im Wesentlichen gilt dieser Umstand bis heute). Man kann sich sicherlich darüber streiten, ob wir langfristig das Ziel auf diesem Weg erreichen können. Dennoch hat uns die Aktion vor Allem überhaupt wachgerüttelt und auf einen Missstand hingewiesen.

Und ein positiver Nebeneffekt: Reichweite! Allein im Mai hat unser kleines Projekt mehr Besucher und Aufrufe verzeichnet, als bisher in einem durchschnittlichen Quartal. Dafür ein mittelgroßes Dankeschön an dich als Leser. Klar, die Zahlen sind immer noch erbärmlich im Vergleich zu dem, was man in fast einem Jahr erreichen kann. Aber dafür, dass hier keiner so wirklich Ahnung von dem hat was er hier tut ist das ein ordentlicher Anfang.

Was als Nächstes kommt.

Mir persönlich liegt das Genre der Fantastik sehr am Herzen, deshalb wird es hier vermutlich den einen oder anderen Beitrag zum Thema geben. Auch für Autorinnen-Fans wird es den einen oder anderen Beitrag geben. Denn: Auch wenn die Autorinnenzeit offiziell vorbei ist, heißt das definitiv nicht, dass wir wieder in alte Muster verfallen und die Frauen wieder verdrängen. Sonst hätten wir uns den Aufwand sparen können. Abgesehen davon habe ich diesen Monat tatsächlich nicht eines der Bücher gelesen, die ich mir für die SPPerlen vorgenommen hatte (vieles davon ist sogar Fantastik).

Und weil ich für meine richtig guten Überlegungen bekannt bin:

Der erste Beitrag zum Fantastik-Monat wird sich mit dem neugegründeten Nornennetz befassen. Ich glaube, das haben die Mädels verdient.

#Autorinnenzeit: Buchverfilmungen

Viele Hardcore-Leseratten werden immer der Meinung bleiben, dass das Buch besser ist, als der Film jemals werden kann. Dabei gibt es Verfilmungen, die denkbar grottig sind (Eragon!), die viel Potential verschenken (Der Hobbit!) oder doch annehmbar sind.

Ich werde versuchen, aus jeder Kategorie eine Buchverfilmung zu nennen und gleichzeitig ein Buch vorzustellen, das trotzdem verfilmt werden sollte.


Kategorie 1: Grottig schlechte Buchverfilmung

Keine Frage, Tintenherz ist eine sehr schöne Geschichte und nicht ohne Grund eines meiner allerliebsten Lieblingsbücher. Der Film aus dem Jahr 2008 allerdings ist vor allem eines: absolut miserabel. Selbst ohne die grandiose Buchvorlage wäre der Film einfach schlecht. Das fängt schon an, dass Meggie (die im Buch doch recht jung ist) von einer Schauspielerin (Eliza Bennett) gespielt wurde, die damals bereits 16 Jahre alt war. Kein Frage: Die schauspielerische Leistung war nicht schlecht. Die Szenen wurden allerdings ziemlich lieblos auf die Leinwand geklatscht und darüber konnten auch die visuellen Effekte nicht hinwegtäuschen. Hinzu kommt, dass Schlüsselszenen gravierend verändert und weit schlechter als in der Vorlage gelöst wurden. Insgesamt war die Storyline im Film viel zu flach. Dieser Film war ein Ereignis, das man sich nur einmal angetan hat. Es hat seine Gründe, warum Teil 2 und 3 es nie auf die Leinwand geschafft haben. Das fast schon rekordverdächtig schlechte Drehbuch ist nur einer davon.


Kategorie 2: Mittelmäßige Verfilmung, das Buch war aber trotzdem besser.

Wenn ihr damit fertig seid, Marlen mit Steinen zu bewerfen (ihr wisst wieso), könnt ihr mich ins Visier nehmen. Ich oute mich: Ja, ich habe alle Filme gesehen (mehrfach) und zudem alle Bücher gelesen (mindestens einmal). Fragt mich nicht warum ich mir das angetan habe, ich weiß es selbst nicht. Ich gebe zu, die Filme haben ihre Reize und die Wahl der Schauspieler hätte (zumindest was optische Gesichtspunkte angeht)schlechter ausfallen können.

Dennoch: Die Bücher waren eindeutig besser! Nicht so grottenschlecht umgesetzt wie mein Beispiel für Kategorie 1, aber auch nicht unbedingt gut. Die Story – die an sich schon nicht die Beste war – wurde im Film nur halbherzig umgesetzt. Stellenweise wirkte alles irgendwie viel zu sehr wie Geldmache (eine extrem erfolgreiche Buchreihe auf Krampf in die Kinos zu bringen, um noch mehr Profit herauszuschlagen).


Kategorie 3: Eine Buchverfilmung, die stellenweise sogar besser ist.

Tris ist so ein Charakter, der von der Verfilmung enorm profitiert. In den Büchern ist sie extrem unsympathisch. Ohne einen Grund nennen zu können: Selbst beim dritten Lesen des Buches bin ich mit ihr nicht warm geworden. Im Film hingegen (wobei ich tatsächlich nur Teil 1 und 2 gesehen habe) ist Tris eine richtige Heldin. Da macht es sogar Spaß, ihr als Protagonistin zu folgen. Klar, wie so viele Buchverfilmungen hat auch Divergent storytechnische Schwächen, liegt aber durchaus im tolerierbaren Rahmen. Wie gesagt: Die Charaktere (insbesondere Tris) sind gut umgesetzt. Im Gegensatz zu Tris wirkt dagegen Four zwar doch etwas blass, aber immer noch besser als im Buch. Veronica Roth ist tatsächlich die einzige Autorin, bei der ich jederzeit die Filme vorziehen würde (weshalb ich ihren Jugendroman „Carve The Mark“ rein aus Prinzip noch nicht gelesen habe. Wenn der mal verfilmt wird, werde ich ihn mir aber definitiv ansehen).


Last But Not Least: Bücher, die jemand verfilmen sollte.

Der Tag neigt sich dem Ende zu, also muss der Beitrag auch ein Ende finden. Deshalb eine ganz kurze Übersicht:

Es ist noch gar nicht so lange her, seit ich dieses Buch gelesen habe. Weil es mir so gut gefallen hat, verlinke ich mal ganz frech auf meine Rezi auf meinem Blog Tinte und Schwert. Warum ich es auf der Leinwand sehen möchte:

  • Ich bin auf die Umsetzung der Narrows gespannt, die im Buch wirklich ausgiebig beschrieben werden.
  • Überhaupt ist die Sache mit dem Archiv, den Türen und Chroniken ein gefundenes Fressen für Filmstudios. Hier bieten sich visuelle Effekte unbedingt an.
  • Die Story bietet einen gelungenen Mix aus Rückblenden, Erzählungen und Action-Szenen, die man im Kino temporeich inszenieren kann.
  • Das Buch ist von Victoria Schwab. Bei dem Hype um ihre Bücher wäre es eine willkommene Herausforderung für Filmstudios, den Stoff standesgemäß umzusetzen.

Was meint ihr? Seid ihr mit meiner Wahl einverstanden? Wenn nicht, dann freue ich mich auf Meinungen. Wenn ihr mich mit Steinen bewerfen wollt (aber erst, wenn ihr mit Marlen fertig seid), nur zu. Ich halte auch ganz bestimmt still.

#Autorinnenzeit: Bücher von Autorinnen, die in den Schulunterricht gehören

Bevor ich hier so richtig loslege: Marlen hat den Plan erstellt, nicht ich. Deshalb beschäftige ich mich heute mit Büchern von Autorinnen, die meiner Meinung nach unbedingt in den Schulunterricht gehören.


Schullektüre allgemein

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bei mir waren es doch eher Bücher von Männern, die im Schulunterricht durchgenommen wurden. Es gab sehr gute (Erich M. Remarque – Im Westen Nichts Neues), mittelmäßig gute (Louis Sachar – Löcher), weniger gute (Christian Kracht – Faserland) und grottenschlechte (Uwe Timm – Die Entdeckung der Currywurst) Schullektüre. Soweit ich mich erinnern kann, gab es in meiner Schulzeit ein Buch einer Autorin, das durchgenommen wurde und das ich auch weiter empfehlen kann.

Nach diesem einen Beispiel „Blueprint – Blaupause“ von Charlotte Kerner, wird die Liste von weiblicher Seite auch nicht viel länger. Auch im Englischunterricht waren beide Bücher an die ich mich erinnern kann von Männern geschrieben (viel mehr haben wir auch glaube ich nicht gelesen).

Wo liegt also das Problem? Meine Vermutung ist, dass es vor allem am Lehrpersonal liegt, das sich meist auf die Empfehlungsliste stürzt, weil es wohl zu aufwändig wäre, selbst nachzuschauen, ob es für das gewählte Thema sonst noch geeignete Bücher gibt. Ich möchte nicht gegen Lehrer wettern, aber einige Verlage (beispielsweise Carlsen) stellen sogar Unterrichtsmaterial zu ihren Titeln bereit. Man muss also im Zweifelsfall einfach mal die Augen aufmachen.

Warum das System nicht funktionieren kann.

Mal ganz ehrlich: Wie viele von den Büchern, die in deiner Schulzeit gelesen worden sind, hättest du von alleine gelesen? Eines? Vielleicht zwei? Schule ist doch vor allem Eines: Ein Zwangssystem. Ein Zwangssystem, das uns gerade dann trifft, wenn wir in einer Rebellions- und Trotzphase sind und eigentlich alles bescheuert finden, was mit Vorgaben zu tun hat. Denn wenn wir Schullektüre gehasst haben (war zumindest bei mir so), dann nicht (oder nicht immer) weil die Bücher wirklich schlecht waren, sondern weil wir GEZWUNGEN waren, sie zu lesen.

In den letzten Tagen habe ich im Rahmen der Autorinnenzeit auf einem Blog (ich weiß gerade nicht mehr wo) einen Artikel gelesen, in dem vorgeschlagen wurde, dass man einfach jedes Schuljahr aus der aktuellen Literatur (besonders Belletristik) einfach ein Buch raussucht. Das System fände ich richtig super. Vor allem, da ich der Meinung bin, dass es bei Schullektüre darum gehen sollte, die Schüler zum Lesen zu motivieren. Ich kenne aus meinen eigenen Erfahrungen nicht einen Schüler, der abgesehen von Schullektüre je ein Buch freiwillig in die Hand genommen, geschweige denn gelesen hat. Es gab wenige Ausnahmefälle wie mich, die ihre Liebe zum Lesen aber nicht in der Schule entdeckt haben. Die meisten meiner Mitschüler haben das Lesen abgelehnt, weil sie eben zum Lesen dieser bestimmten Titel gezwungen wurden.

Wenn die Schüler sich den zu lesenden Titel selbst auswählen dürfen, dann dürfte man schon von Haus aus mehr Motivation erwarten, besonders wenn die Wahl breiter als das typische „Pest“ oder „Cholera“ ausfällt. Eben weil es dann eine „bewusste“ Entscheidung war, dieses Buch zu lesen.

Vielleicht sollten wir das gemeinsame Lesen in der Schule weg von der stumpfen Literaturanalyse hin zu einer lockeren Leserunde bewegen. Klar dürfen Klassiker dabei nicht fehlen, aber ein Roman zusätzlich im Schuljahr ist doch wohl nicht zu viel verlangt (in der Oberstufe sollte man sowieso mindestens ca. 50 Seiten am Tag lesen können).

Was man so lesen könnte.

Mal ganz ab vom Kontext: Es gibt einige gute Bücher, die man einfach lassen kann. Ein Roman im Schuljahr ist doch nicht zu viel verlangt, oder? Zur Not lesen die Schüler halt in den Herbst- oder Winterferien und sprechen dann in der Schule darüber (in Schweden soll es extra Ferien dafür geben).

Beispiele für den Englischunterricht (eine Bekannte von mir hat mit ihrer Schulklasse The Maze Runner gelesen, also halte ich solche Lektüre durchaus für realistisch):

    

Becky Chambers – The Long Way To A Small Angry Planet

Wer hat gesagt, dass es zu wenig gute Science-Fiction von Frauen gibt? Richtig, das war ich. „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ wie das Werk in der deutschen Ausgabe heißt, ist grandiose Science-Fiction und gerade auch für alle Leser interessant, die mit dem Gedanken spielen, zum ersten Mal Science-Fiction zu lesen. Auch wenn ich gerne meine eigenen Rezensionen verlinke, muss ich an dieser Stelle leider passen und gebe ab an Luana, bei der ich einen Leseeindruck dazu gefunden habe. -> siehe hier

Genevieve Cogman – The Invisible Library

Die deutsche Ausgabe der unsichtbaren Bibliothek dümpelt seit etwa einem halben Jahr auf meinem SuB rum, klingt aber gar nicht mal so uninteressant, gerade wenn man bedenkt, dass sich diese Auflistung hier vor allem an Jugendliche richten soll, die sich für Literatur interessieren wollen sollen.

Suzanne Collins – The Hunger Games

Fast schon ein Klassiker unter den Empfehlungen. Tatsächlich wird dieses Buch gerade in Englisch recht oft gelesen. Der Vorteil: Zu den Büchern gibt es Verfilmungen, die (zumindest zu Beginn) gar nicht mal so schlecht sind. Dann kann man gleich mal diskutieren, wie der Film das Buch umsetzt, womit man quasi zwei Klatschen mit einer Fliege geschlagen hat (genau, exakt so).

Marissa Meyer – Cinder

Zu Anfang wusste ich gar nicht, was ich davon halten soll. Bis ich das Buch (allerdings deutsch) gelesen habe. Bei den Lunar Chronicles handelt es sich um eine futuristisch sci-fi-mäßige Märchenadaption. Ein ganzes Stück weit ist der Handlungsverlauf mit dem „Original“ identisch (ich brauche wohl nicht zu erwähnen, wer hier Modell stand). Wer im Unterricht gerne über Märchen reden möchte: Marissa Meyer liefert ein gut geschriebenes modernes Märchen.

Erin Morgenstern – The Night Circus

Ich glaube, dieses Buch, haben wir exakt hier schon einmal gesehen. Warum dieses Buch auf der Liste gelandet ist, ist hier nachzulesen.


Halt, noch nicht abschalten! Das Ganze geht auch deutsch von und mit Selfpublisherinnen (um die es hier auch immer noch gehen soll):

  

M. D. Grand – Schatten

Für diese Empfehlung ignorierst du bitte, dass Marlen ein Team-Mitglied ist. Nein, sie hat mich nicht bestochen, dieses Buch mit aufzunehmen. Tatsächlich bietet Schatten nämlich alles, was man braucht, um von Fantasy begeistert zu sein: Gute Charaktere, eine packende Handlung und ein Setting, ohne dass man dafür wie ein Tolkien 500 Seiten nur für die Einleitung braucht (Schatten ist vorbei, bis du auch nur in der Nähe der 500 angekommen bist).

Nina C. Hasse – Ersticktes Matt

Wir sollten alle viel mehr Steampunk lesen. Punkt. Außerdem: Wer liest nicht gerne Kriminalromane? Kann in der Schule jedenfalls nicht schaden, sich mal einen solchen vorzunehmen.

Nika Sachs – Namenlos

Um den Kreis wieder zu schließen, hier eine Empfehlung für alle Lehrer, die gerne ein bisschen „literarischen“ Anspruch vermitteln wollen. Da man ein bisschen Vorbildung mitbringen muss, kann ich mir das Buch wirklich gut in der Oberstufe vorstellen, spätestens, wenn es um die Moderne und Postmoderne geht. Und wenn man Gegenwartsliteratur sucht, die zudem nicht zu umfangreich ist, führt an Nika Sachs (aka Bordsteinprosa) kein Weg vorbei (oder vielleicht doch, mir ist allerdings keiner bekannt).


Was habe ich vergessen (ich habe garantiert etwas vergessen)? Welche Bücher würdest du gerne in der Schule sehen? Der Weg muss unbedingt in eine andere Richtung gehen. Die Frage ist nur: In Welche?

#Autorinnenzeit: Eine Reihe weiterer Lieblingsbücher von Autorinnen

Meine absoluten Lieblingsbücher sind vor allem eines: Auch für jüngere (und junggebliebene) Leser geeignet (zumindest die meisten). Allen voran „Die Unendliche Geschichte“ (Michael Ende), „Krabat“ (Ottfried Preußler), „Märchenmond“ (Wolfgang und Heike Hohlbein), aber auch „Der kleine Prinz“ (Antoine de Saint-Exupéry). Aber natürlich gibt es auf dieser Liste auch ein paar Bücher von Autorinnen, von denen ich hier mal exemplarisch drei auswählen möchte.


Tintenherz (Cornelia Funke)

Da ist es, das liebste aller Lieblingsbücher. Es gibt exakt keine Bücher, die ich so häufig wie Tintenherz gelesen habe. Soweit ich mich erinnern kann, war Meggies Geschichte exakt die Geschichte, die mich endgültig zum Bücherwurm gemacht hat und durch die meine Liebe zum geschriebenen Wort erst so richtig aufgeblüht ist. Unglaublich faszinierend und auch in den mittlerweile fast 10 Jahren, die ich mein Exemplar immer und immer wieder gelesen (nein regelrecht verschlungen) habe, hat die Geschichte nicht ein kleines bisschen ihrer Faszination verloren. Für mich gibt es keine Aufzählung von Lieblingsbüchern, ohne dass Tintenherz darin auftaucht. Und ich wiederhole mich nur zu gerne: Das Buch, das aus mir einen Bücherwurm gemacht hat, wurde von einer Frau geschrieben.


Der Nachtzirkus (Erin Morgenstern)

Es bleibt magisch. Ein Zirkus, der nur nachts und ohne Vorankündigung in der Stadt erscheint. Die Zelte sind schwarz und weiß und über dem Eingang steht groß und deutlich „Le Cirque des Rêves“, der Zirkus der Träume. Und überhaupt lädt das Buch zum Träumen ein. Ich habe es irgendwann im letzten Jahr (glaube ich) im Vorbeigehen bei einer Buchhandlung liegen sehen und habe für den damaligen reduzierten Preis (4,99€ für die Hardcoverausgabe) nicht lange gezögert, einen Blick darauf zu riskieren. In das Cover war ich sofort verliebt und die Geschichte hat mich nachdem ich ersteinmal angefangen habe zu lesen, nicht mehr losgelassen.

Es ist oft magisch und stellenweise romantisch, doch immer traumhaft. Der Nachtzirkus hat nicht lange gebraucht, um in die Reihe meiner absoluten Lieblingsbücher einzuziehen. Ich weiß auch nicht, aber es fühlt sich falsch an, den Nachtzirkus bei den Lieblingsbüchern zu übergehen. Also: Treten sie ein und lassen sie sich verzaubern. Denn genau das ist der Stoff aus dem gute Geschichten gewebt sind.


Die Brüder Löwenherz (Astrid Lindgren)

Na, wer hätte das jetzt erwartet? Natürlich gibt es keine Aufzählung von Lieblingsbüchern, ohne wenigstens ein Buch von Astrid Lindgren zu nennen. Hand aufs Herz: Gibt es unter den Lesern irgendjemanden, der in seinem Leben ohne die Geschichten von Astrid Lindgren vorangekommen ist (und sei es nur, weil man die Geschichte seinen Kindern vorgelesen hat)?

Die Brüder Löwenherz ist zwar (in der deutschen Ausgabe) schon 1974 erschienen, deswegen aber noch lange nicht schlecht. Auch dies ist ein Buch, mit dem ich viele schöne Erinnerungen verbinde. Ich weiß noch, wie schön es war, als wir damals in der Grundschule (müsste in der 2. oder 3. Klasse gewesen sein) alle ganz still saßen, als unsere Klassenlehrerin uns aus diesem Buch vorgelesen hat (es hat eine Weile gedauert, aber uns wurde in diesem Schuljahr tatsächlich das gesamte Buch von der ersten bis zur letzten Seite vorgelesen).

Ich finde, mit „Die Brüder Löwenherz“ hat Astrid Lindgren eine der schönsten Geschichte geschrieben, die bisher geschrieben wurden. Dieses Buch gehört ganz sicher auf die Liste von Büchern, die man unbedingt seinen Kindern vorlesen muss.


Das sind jetzt die Geschichten, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe. Natürlich könnte man noch J. K. Rowling dazunehmen, aber da wir diese überaus bemerkenswerte Frau gestern schon hatten, habe ich mir erlaubt, sie nicht mit aufzuführen. Jetzt seid ihr gefragt: Schreibt mir doch mal einen netten Kommentar, welche Bücher (gerne für Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene) von Autorinnen auf eurer Liste mit absoluten Lieblingsbüchern nicht fehlen dürfen.

#Autorinnenzeit: Was ich mir diesen Monat vorgenommen habe.

Dem Aufruf von Sven Hensel folgend, werden wir hier den Mai nutzen und einen Monat lang Autorinnen in den Vordergrund stellen. Frauen haben in der Literatur nicht gerade einen guten Stand und so gut wie alle Bereiche des Literaturbetriebs werden von ihren männlichen Kollegen dominiert. Deshalb ist es nur fair, wenigstens einen Monat lang den Frauen eine Bühne zu geben. Nur ein schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass die Bühne schon seit Jahrzehnten (wahrscheinlich sogar noch länger) den Männern gehört, aber immerhin an Anfang. Für einen besseren Stand von Frauen in der Literatur!
Weitere Infos zur Aktion gibt es direkt bei Sven Hensel zu lesen.


Buchkauf: Was ich mir diesen Monat vorgenommen habe.

Gestern habe ich folgendes (wieder) festgestellt:

Es ist verdammt schwer, bei Amazon explizit Selfpublisher zu finden. Noch schwerer ist es, wenn man lieber gedrückte Bücher liest. Und dann auch noch Bücher von Autorinnen finden, die in das Lieblingsgenre passen? Gefühlt ein Ding der Unmöglichkeit.

Und doch habe ich ein paar Bücher gefunden, über die ich mich demnächst hermachen werde. Zu zweien davon wird es auf jeden Fall noch im Mai Rezensionen geben. Welche das genau sein werden, verrate ich aber noch nicht 😉


Totenstille (Daniela Arnold)

Was, wenn du niemandem mehr trauen kannst? Auch nicht dir selbst? Eine unheimliche Mordserie erschüttert Augsburg und versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Die Opfer des brutalen Killers sind Frauen, welche allesamt über Monate hinweg gefangen gehalten und gefoltert wurden. Als wieder eine junge Frau entführt wird, beginnt für Larissa Bartels von der Kripo Augsburg ein erbitterter Wettlauf gegen die Zeit. Parallel dazu bricht für die junge Notärztin Andrea die Welt zusammen: Was tun, wenn der Ehemann, die eigene Tochter und sogar Freunde behaupten, man sei nicht real? Als schließlich erneut eine Leiche gefunden wird und alle Spuren zu Andrea führen, ist sie gezwungen zu kämpfen. Um ihre Familie, ihr Leben und ihre Identität.

Der Klappentext klingt schon einmal sehr vielversprechend. Das Cover macht richtig Bock. Ein mystischer Wald und Nebel machen sich bei einem Thriller immer gut. Sieht zumindest danach aus, dass man das Buch ohne Scheu auch zwischen Fitzek und Co. platzieren kann, ohne dass es negativ auffällt. Was will man mehr? Ich erwarte an dieser Stelle definitiv einen fesselnden Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen kann, wenn ich einmal mit dem Lesen angefangen habe (wie es eigentlich bei jedem Thriller sein sollte).

CreateSpace, 250 Seiten, Print: 9,62€, E-Book: 2,99€ (0,00€ mit KU)


Scream Run Die (Tanja Hanika)

Klappentext folgt.

Noch ist im Internetz nicht viel mehr bekannt, als dass es dieses Buch geben wird. Aber da ich bereits den letzten (Kurz-)Roman aus der Feder der Autorin gelesen (und hier rezensiert) habe, konnte ich nicht widerstehen, mich zu melden, als Tanja nach Bloggern zur Verteilung von Rezensionsexemplaren fragte.

Es soll nach Aussage der Autorin (steinigt mich, wenn ich das jetzt falsch in Erinnerung habe) ziemlich trashig werden und sich selbst nicht allzu ernst nehmen. Aber erinnern wir uns: Gerade das war es doch, was unter anderem den Anhalter von Douglas Adams so enorm gut und erfolgreich gemacht hat. Jedenfalls: Her damit!


Katzenspuk (Anna Hutter)

Eine schwarze Katze,
eine geheimnisvolle junge Frau
und unheimlicher Spuk in Goslars herbstlichen Straßen

Eigentlich will die junge Merle Hagedorn nur ein neues Leben beginnen, als sie, ihrer neuen Arbeitsstelle folgend, nach Goslar zieht. Doch mit den Veränderungen, die sich mit einem nächtlichen Besucher in Form einer schwarzen Katze einstellen, hat sie nicht gerechnet. Und wenn schließlich mit Halloween die Ahnenzeit näher rückt und die Schleier zwischen den Welten immer dünner werden, muss Merle erkennen, dass es ihre neuen Fähigkeiten und die Verbindung zu den Nachbarkatzen sind, mit denen sie sich dem durch die umherstreifenden Schreckgestalten drohenden Unheil entgegenstellen muss.

Eine unterhaltsame Geschichte um Katzen und Hexen im sagenumwobenen Harz.

Nach der gestrigen Walpurgisnacht schadet es bestimmt nicht, mal eine Geschichte aus dem Harz zu lesen. Und mal unter uns: Allein für den Ausblick lohnt es sich, mal auf den Brocken zu steigen. Jetzt aber zurück zum Buch: Auch wenn das Buch zeitlich eher zu Halloween passen könnte / dürfte / müsste / sollte, wollte und ich nicht entscheiden kann, ob das Buch eher ins Genre Fantasy (laut Amazon) oder Horror passt, kann man damit glaube ich nicht viel falsch machen. Außerdem wollte ich ohnehin mehr Gruselgeschichten lesen.

Books on Demand, 272 Seiten, Print: 9,99€, E-Book: 3,99€


Sephiria – Der Ring der Wächter (Corinna Michelle Struck)

Als Kyle, der siebzehnjährige Lehrling eines Schmieds, erfährt, dass er magische Fähigkeiten besitzt, bricht für ihn eine Welt zusammen: Auf Magie steht die Todesstrafe, und alle, die mit ihr in Verbindung stehen, gelten als Mörder. Dann jedoch lernt der Junge den Kampfmagier Delren kennen, welcher sich seiner annimmt und ihn von dessen guten Absichten überzeugt und begleitet ihn schließlich nach Avenglade, der Heimat der Magier, wo seine Ausbildung beginnen soll. Auf ihrer Reise wird Kyle allerdings auch mit der dunklen Seite der Zauberei konfrontiert, ohne zu ahnen, dass auch seine Vergangenheit mit dieser in Verbindung zu stehen scheint…

Endlich mal wieder ein Indie-Fantasy-Roman, bei dem man das Cover anschauen kann, ohne sich gleich übergeben zu müssen. Nein, ganz ehrlich: Mit diesem Cover kann ich mich anfreunden. Ich habe schon Verlagstitel gesehen, die weitaus hässlicher sind.

Und: Der Klappentext weiß zu überzeugen. Wenn in einem High-Fantasy-Roman auf Magie die Todesstrafe steht, verspricht das schon einmal interessant zu werden.

Books on Demand, 344 Seiten, Print: 13,99€, E-Book: 2,99€


Es duftet nach Holunderholz (Atina Teibert)

Zita lebt in einer Siedlung am Rande einer kleinen Stadt. Ihr Leben wird jäh auf den Kopf gestellt, als sich ein verwunschenes Bild in ihrem Zimmer als Tor in eine andere Welt entpuppt. Dort findet sie Freunde: Einen alten Mann, der an seiner Wut schwer zu tragen hat, und fünf Gesellen aus Stein. Gemeinsam mit ihnen und ihrem Freund Bigi wagt sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie zum Ursprung aller Dinge und zu den Antworten auf die Fragen nach dem Warum, dem Woher und dem Wohin führen soll. Doch der Weg birgt Gefahren: Sie treffen die Windsbraut, bekämpfen die absolute Dunkelheit und müssen beide Welten zusammenfügen, um sich zu retten. Denn Veit und sein Rabenjunge wollen die Macht über Alles an sich reißen.

Das ist es! Bei meinen Suchen in den Untiefen des Internets habe ich genau das bisher nicht gefunden: All-Age-Fantasy von einer Indie-Autorin. Wenn ich den Klappentext lese fühle ich mich sofort in meine Kindheit versetzt. Spätestens beim Portal im Gemälde kommen Erinnerungen an Narnia hoch. Das ist genau die Art von Geschichte, die ich ganz dringend gesucht habe. Notiz an mich: Die Euphorie etwas zügeln, sonst kommt es noch zu ungewollten Verrissen, weil die Erwartungen die gesamte Milchstraße umspannen.

Books on Demand, 268 Seiten, Print: 10,99€, E-Book: 4,99€


Die Chroniken von Elexandale: Das leere Buch (Janine Tollot)

Elexandale – eine zerstörte Welt in den Klauen eines Tyrannen; eine Welt, in der die Menschen nur noch Sklaven sind.
Das Mädchen Kiathira entflieht ihrer Gefangenschaft, und mit sich trägt sie Erebus, das leere Buch, geschrieben vom Zauberer Aros. Dieser ist die einzige Hoffnung der Menschen auf Freiheit; ihn zu finden ist ihre Queste.

Das leere Buch, das in Form von Gedichten zu ihr spricht, hilft ihr auf dem Weg durch das menschenleere und zerstörte Land, das von Tochors Seuchen und Plagen heimgesucht wird. Und nicht nur Erebus steht ihr zur Seite. Nach und nach trifft Kiathira auf weitere treue Gefährten, Überlebende der verschiedenen Völker Elexandales, die sich ihr anschließen, um gemeinsam mit ihr das Unmögliche zu wagen.
Doch die Reise der tapferen Gemeinschaft wird begleitet von grässlichen Krankheiten, furchteinflößenden Kreaturen, bösartigen Landschaften und vielen anderen gefährlichen Abenteuern.

Die Rettung des Zauberers wird mit jedem Schritt, den sie vorankommen, unwahrscheinlicher.

An dieser Stelle verspricht eine Rezension auf Amazon, dass Fans von Tolkien auch Tollot lieben werden. Und überhaupt ist es interessant, wenn die Menschen in der High-Fantasy (so sie denn vorkommen) mal nicht die dominante Rasse sind, die alles und jeden unterwirft. Ganz abgesehen davon hat das Buch mit fast 600 Seiten eine angenehme Länge, die mir bei den meisten Indies fehlt. Nichts für ungut, aber es gelingt den wenigsten Autoren (Indie oder Verlag ist an dieser Stelle völlig egal), High-Fantasy auf unter 500 Seiten (und dann noch als Einzelband :/) zu erzählen und trotzdem scheint der Durchschnitt für Fantasyromane von Indies bei um die 350 Seiten zu liegen.

Books on Demand, 588 Seiten, Print: 17,99€, E-Book: 3,49€


Die Legende von Enyador (Mira Valentin)

Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal.
Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus … und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.

Wenn eine Autorin eine durchschnittliche Amazon-Bewertung von 4,9 Sternen hat, macht mich das hellhörig. Von den insgesamt 176 angesammelten Bewertungen sind nur 3 (!) schlechter als 4 Sterne. Nun ja, ihre Talente-Reihe ist auch bei bittersweet bzw. Impress erschienen, da würde ich nicht allzu viel darauf geben (ich habe den Eindruck dass die Zielgruppe solcher Imprints sehr leicht zufrieden zu stellen ist und die Rezensionen nicht unbedingt mehr Inhalt als „Ui, toll“ haben). Dementsprechend bin ich (Cover und Klappentext zu Trotz) doch eher skeptisch, was dieses Buch angeht, vor allem, da der Umfang hier mit 384 Seiten doch sehr gering ausfällt. Aber: Ich lasse mich gerne positiv überraschen.

Books on Demand, 384 Seiten, Print: 12,99€, E-Book: 3,99€ (0,00€ mit KU)


Was haltet ihr von den Büchern? Fallen euch vielleicht noch Bücher von Autorinnen ein, die ich bisher übersehen habe? Habt ihr vielleicht eines der aufgelisteten Bücher schon gelesen?

Reblogged: Wie bringe ich Blogger dazu, mein Buch zu lesen?

Das eigene Buch ist (fast) fertig und jetzt muss es nur noch an den Leser gebracht werden. Eine gute Möglichkeit dazu sind Buchblogger. Wie man diese findet und was man unbedingt beachten muss, gibt es bei Anabelle (ich hoffe der Name ist jetzt richtig geschrieben 😉 ) auf ihrem Blog zu lesen:

Ihr seid Self-Publisher oder Verlagsautor und sucht Blogger, die euer Buch rezensieren? Dann lege ich euch diesen Beitrag ans Herz, denn als Blogger wandert die Hand bei manchen E-Mails, die im Postfach landen, ganz automatisch… Beitrag ansehen

über Wie bringe ich Blogger dazu, mein Buch zu lesen? — Stehlblueten

Reblogged: Was ich mir in Büchern wünsche

CHAOSKINGDOM

Liebe Autoren,
oft wird sich darüber beschwert, dass vorallem Jugendbücher zu Klischee belastet sind.

Natürlich ist es immer einfach zu meckern und ja, auch ich gehöre teilweise mit dazu. Aus diesem Grund habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Sachen ich gerne in Büchern lesen möchte.
Also liebe Autoren, setzt eure Brillen auf und lest diesen Beitrag aufmerksam, wenn ihr neue Ideen für eines eurer Werke braucht!

IMG_05891. Wunsch:
Wie wäre es mal, wenn der Charakter in dem Buch nicht die Liebe seines Lebens erst findet, sondern sie einfach schon gefunden hat?
Wie wäre es, wenn die beiden schon lange zusammen sind und eine gefestige Beziehung haben. Natürlich mit Ups and Downs, aber bitte bitte, liebe Autoren, lasst die beiden zusammen.

2. Wunsch:
Wieso müssen meist hetero Personen die Hauptrolle bekommen? Darf es nicht auch mal ein homosexueller Charakter sein? Oder ein Junge oder Mädchen, welches Gefühle für beiderlei Geschlechter…

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