#Autorinnenzeit proudly presents: Autorin Jill van Veen [Gastbeitrag]

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Hallo, ich bin Jill van Veen und freue mich sehr, dass ich von Marlen gebeten wurde, einen Gast-Beitrag zu schreiben.

Ich bin Hamburgerin, auch wenn ich schon viele Jahre nicht mehr dort wohne, und ich habe bisher zwei Krimikomödien veröffentlicht, „Killerküsse“ und „Fataler Tausch“.


Für SPPerlen musste ich mich daran erinnern, über welche Bücher ich zum Schreiben gekommen bin. Als ich mich an meinen Block setzte (ich starte meist handschriftlich), dachte ich, ich wüsste schon, welche Bücher/Autoren ich hier nennen würde. Aber dann wurde ich selbst überrascht.

61D01NH8KRL._SX320_BO1,204,203,200_Erst einmal weckten meine Begeisterung am Lesen und Schreiben Astrid Lindgren und Erich Kästner, was nicht weiter verwundern mag. Sobald ich schreiben konnte, füllte ich unbekümmert Schulhefte mit Geschichten à la Bullerbü. Zumindest hielt ich sie dafür…

Dann fiel mir aber ein weiterer Autor ein, der entscheidend meinen Spaß am Lesen prägte, Otmar Franz Lang. Ich habe sehr gelacht über „Flattertiere wie Vampire“ oder „Das Haus auf der Brücke“.

Den eigentlichen Entschluss, einmal Autorin zu sein, fasste ich allerdings durch die Bücher von Federica de Cesco. Die Romane begleiteten mich meine ganzen Teenagerjahre. Ihre Heldinnen waren unabhängig und rebellisch, und sie schaffte es, eine Liebesgeschichte mit sozialen Themen oder einem Sinn für Weltoffenheit zu verbinden, ohne mit Belehrungen zu nerven. Außerdem war ich natürlich notorisch in ihre männlichen Protagonisten verliebt.

30A5A1A95B48499F8E53DFC8ED80836E_1-003914Selbst schreibe ich allerdings bisher keine Jugendromane, mich hat es zu romantischen Komödien gezogen. Hier fielen mir nun zwei weitere Autoren ein, die dafür „verantwortlich“ sind, und es ist nicht die große Lady des Romance-Genre Nora Roberts, wie ich spontan gedacht hatte, auf die stieß ich erst später (weshalb ich sie nicht weniger gern lese).

Es waren zwei Romane des Münchners Hans Gruhl „Liebe auf krummen Beinen“ und „Ehe auf krummen Beinen“ und von J.B. Priestley „Eine sehr englische Liebesgeschichte“. Romane, die ich über die Jahre immer wieder hervorholte, wenn ich Aufheiterung brauchte.


51x1NnvJ73L._SY346_So sehr ich „ernste“ Literatur schätze und auch lese, war und ist doch meine größte Freude beim Schreiben: andere zum Schmunzeln und Lachen zu bringen, so dass sie danach vielleicht ein wenig gestärkt in den Alltag zurückkehren. Ich finde, es gibt auch nichts Schöneres, als wenn ich selbst beim Schreiben gute Laune bekomme. Dabei darf es dazwischen gern auch dramatisch zugehen.

Soviel also zum Thema, wie ich zum Schreiben gekommen bin.

Die Romane von Hans Gruhl und den von J.B. Priestley bekommt man meist nur noch antiquarisch, aber solltet ihr einmal drüber stolpern, ist mein Rat: „Zugreifen“! Die Charaktere sind so liebevoll gezeichnet und die Autoren haben einen herrlichen Humor.

xoxo,

Jill

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