[Rezension] Sabine Osman – Herbststurm – Eine Samhain-Geschichte: Fantasy-Novelle (Jahresrad 1)

Bibliografische Angaben

Autor/In Sabine Osman
Titel Herbststurm – Eine Samhain-Geschichte
Verlag Selfpublisher | Amazon
Format E-Book
Seitenzahl 76 Seiten
Erscheinungsdatum Oktober 2016
Altersempfehlung (eigene Einschätzung) ab 12 Jahren
Genre Fantasy
Schlagwörter Fantasy, Samhain, Gruselgeschichte
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Klappentext

Halloween: Jahresrad-Novelle 1


Ein dunkler Wald …
ein Mädchen auf der Flucht …
und ein Geschöpf, das Blut will.

Es war nur ein dummes Spiel und nun liegt Adyras Leben in Scherben.

Die Grafentochter muss Hals über Kopf fliehen.
Unterwegs findet sie in einem kleinen Städtchen Zuflucht, das friedlich erscheint.
Aber die dunklen Wälder, die es umgeben, sind es nicht.

Eine tödliche Gefahr lauert auf die Bürger von Tiefwald und Adyra ist der Schlüssel zu ihrer Rettung.

Der erste Satz

Das erregte Kläffen der Meute durchdrang die kühle Herbstluft.

Zur Geschichte selbst

Adyra ist die Tochter eines mächtigen Grafen und eigentlich darauf vorbereitet, eines Tages eine gute Ehe einzugehen. Doch ein dummer Fehler kostet sie alles und zwingt sie zur Flucht.

Meine Meinung

Eigentlich führt Adyra ein sicheres und wohlbehütetes Leben. Sie ist die Tochter eines reichen und einflussreichen Grafen und wird bald auch eine gute Ehe mit einem mächtigen und hoffentlich gut aussehenden Mann eingehen. Doch eine Unachtsamkeit seitens Adyra führt dazu, dass sie ihr Leben, so wie sie es bisher kannte, aufgeben muss.

Auf ihrer Flucht landet sie in einem Dorf, welches von diversen Schrecken heimgesucht wird. Und sie muss fürchten, dass man ihr die Schuld dafür gibt.

Da es sich hierbei um eine Novelle handelt, möchte ich nicht zu viel vom Inhalt verraten, da es sich ansonsten nicht lohnen würde, diese Geschichte zu lesen. Und ich kann nur sagen, sie lohnt sich auf alle Fälle.

Die Autorin schafft mit wenigen Worten eine eigene Welt zu erschaffen, in die man regelrecht hineinfällt und kaum noch herauskommen kann. Ich habe die Stadt, die Menschen und die Kreaturen, die in der Geschichte auftauchen, bildlich vor meinen Augen gesehen.

Zudem bleibt die Geschichte die ganze Zeit spannend. Ich habe mich immer gefragt, wie es mit Adyra weitergeht. Bleibt sie, wird sie gefangen genommen, reist sie weiter oder was passiert? Und mit diesem Schluss habe ich so nicht gerechnet.

Es gab nur zwei Sachen, die mir aufgefallen sind (der Zweite auch nur deswegen, weil ich nach dem Lesen darüber nachgedacht habe). Relativ am Anfang gab es eine seltsame Satzkonstellation, die sich so in mein Gehirn eingebrannt hat, dass ich zwischenzeitlich vergessen habe, was das war.

Den zweiten Punkt möchte ich nicht ausführlich beschreiben, da ich ansonsten Spoilern würde. Zumal noch drei weitere Geschichten dieser Reihe von der Autorin kommen und ich noch nicht sagen kann, ob Adyra nicht dort ebenfalls die Heldin ist. Dann könnte sich mein Wunsch nach einer weiteren Auseinandersetzung dort vielleicht bewahrheiten. Und das war auch schon die zweite Anmerkung, dass ich gerne einen bestimmten Konflikt noch gerne gelesen hätte.

Am Ende gibt es noch einige Informationen rund um das Fest Samhain und die Kreaturen, die in der Geschichte auftauchen. Da mich solche Fakten immer interessieren, hab ich den Teil durchgelesen. Ist aber nicht zwingend notwendig, um die Novelle zu verstehen.


Mein Fazit

Die Geschichte hat mich persönlich gefesselt und es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, diese zu lesen. sie spielt zu Samhain, dem historischen Vorreiter von Halloween. Da könnte man vielleicht erwarten, dass sie noch ein wenig gruseliger wäre. In dieser Hinsicht ist sie harmlos. Vielleicht für manche auch ein wenig zu harmlos.

Ansonsten eignet sich die Novelle auch sehr gut, um den Schreibstil der Autorin kennenzulernen. Denn sie liest sich flüssig, hat keine unnötige Längen und passt zu dieser Jahreszeit. Für mich ein absoluter Lesespaß. Und ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Band aus dieser Reihe.

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