[Rezension] CD Sanders – Das Talar-Universum, 1. Teil: Welt der Begabten

bibliografische Angaben

Autor/In CD Sanders
Titel Das Talar-Universum – 1. Teil: Welt der Begabten
Verlag Selfpublisher | neobooks
Format E-Book
Seitenzahl ~ 180 Seiten
Erscheinungsdatum 01. Juli 2016
Altersempfehlung (eigene Einschätzung) ab 12 Jahren
Genre Science-Fiction, Science-Fantasy
Schlagwörter Telepathie, Weltall
Leseprobe Link zu Amazon

Klappentext

Die Welt Talar ist wie viele andere auch, so wie die Erde beschaffen. Aber nur sie bietet einer großen Anzahl von paranormalen Wesen eine Zufluchtsstätte. Hork, der Begründer ihrer Gemeinschaft, rekrutiert ein ganz besonderes Viererteam. Es formiert sich um den so gar nicht gewöhnlichen Jungen Dominic Keller von der Erde des Jahres 2016. Die außergewöhnlichen jungen Wesen kommen im Alter von zwölf Jahren nach Talar. Um ihre Fähigkeiten zu perfektionieren durchlaufen sie in den nächsten vier Jahren eine harte Ausbildung. Ihre Aufgabe besteht darin, jedem hilfsbedürftigen Wesen mit ihren telepathischen Fähigkeiten in Katastrophenzeiten zur Seite zu stehen. Außerdem stoßen noch die lebhafte Elfe Tiri und der grimmige Kobold Cass zu ihnen. So wird im Verlauf des ersten Teils dieser All Age Fantasy-Reihe aus dem ursprünglichen Viererteam ein fantastisches Sechsergespann. Zusammen bilden sie das stärkste Team, das Talar jemals hervorgebracht hat.

Der erste Satz

„Hork, aus dem Geschlecht der Assas von der Welt Porta, sah von seinem Turm herab auf eine Welt, die er verzweifelt Jahrzehnte lang gesucht hatte.“

Zur Geschichte selbst

Die Geschichte beginnt aus der Sicht des Portaners Hork, der auf dem Planeten Talar eine Gemeinschaft von telepathisch begabten Wesen von aller Herren Planeten aufbaut. Talar soll den „Begabten“ Schutz vor der Verfolgung gewähren, die sie auf ihren Heimatplaneten erleiden müssen. Gleichzeitig sollen ihre Fähigkeiten geschult werden. Einziger Haken für die Telepathen: Sie müssen ihre Fähigkeiten im Falle eines Falles zur Verfügung stellen, um Talar vor seinen Feinden zu schützen.

Meine Meinung

Bevor ich zu meiner Meinung komme, möchte ich hier nochmal ein Dank an die Autorin aussprechen, die mir freundlicherweise eine gedruckte Ausgabe ihres E-Books zur Verfügung gestellt hat.

Das Talar-Universum bietet ein interessantes Gesamtkonzept, dass wirklich gut durchdacht ist und sich keine logischen Lücken erlaubt, wenn man sich von den uns bekannten Naturgesetzen löst.

Zu Beginn lässt sich das Buch relativ viel Zeit, in die Handlung einzuführen. Beginnend mit Hork und der „Entstehungsgeschichte“ der Gesellschaft auf Talar sowie den Umständen die überhaupt dorthin geführt haben, nimmt sich der erste Teil für jeden wichtigen Charakter ein Kapitel. Ich möchte nicht meckern, die Idee ist wirklich gut und auch klasse umgesetzt. Allerdings dauert es gut 80-90 (von 180) Seiten, bis die Geschichte wirklich losgeht.

Bei dem Aufgebot an Charakteren, dass die Autorin präsentiert, ist dieser Einstieg aber gut gewählt und klärt viele wichtige Fragen, noch bevor der Leser sie überhaupt stellen kann. Diese Form des Einstiegs hat einen riesigen Vorteil: Sobald die Handlung nämlich tatsächlich losgeht, steigt das Erzähltempo merklich an. Die Schauplätze wechseln weiterhin relativ häufig, aber man kommt dennoch gut mit.

Ein Wermutstropfen bleibt dann allerdings doch: Die Handlung ist trotz der vielen Orts- (und zuweilen auch Zeit-) Wechsel ziemlich linear aufgebaut. Auch kommt das Ende sehr abrupt und gute 200 (!) Seiten mehr hätten an dieser Stelle sicherlich nicht geschadet. Trotzdem freue ich mich darauf, dass es wieder weitergeht.


Mein Fazit

An einigen Stellen kommt es zu kleinen Durchhängern, was allerdings der Tatsache geschuldet ist, dass das Buch relativ lange (gut 40-50% der Gesamtlänge) braucht, bis es „richtig losgeht“. Das trübt meinen sonst eher positiven Gesamteindruck (mehr dazu einen Absatz weiter oben) allerdings nicht.

Das Buch ist lesenswert für alle Fans von „Star Trek“ und ähnlichen Serien, die Science-Fiction (bis hin zu Science-Fantasy) lieben, ohne es dabei mit den uns bekannten physikalischen Gesetzen zu genau zu nehmen. Talar bietet gute Unterhaltung für jedes Alter, egal ob man sich jetzt für Physik, Parapsychologie oder beides interessiert.

Um es in Amazon-Sternen zusammen zu fassen: Das Buch hat viel Potential, aber auch noch recht viel Luft nach oben. Eine solide Basis, an die ein zweiter Band anknüpfen kann. Reicht nicht ganz für die 5 Sterne, aber die 4 Sterne sind redlich verdient.

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Ein Gedanke zu “[Rezension] CD Sanders – Das Talar-Universum, 1. Teil: Welt der Begabten

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